AGG Compliance Kit
62 Dokumente für AGG-Compliance inkl. Entgelttransparenz und Pay-Gap-Analyse. In DE + EN. Personalisiert, sofort einsetzbar, Einmalpreis.
Konkrete Risiken & Bußgeld-Praxis
Schulungspflicht §12 AGG
Arbeitgeber müssen alle Beschäftigten schulen – sonst Haftung bei Diskriminierung.
Entschädigung + Schadensersatz
§15 AGG: 2-Monats-Frist, Entschädigung bis zu 3 Monatsgehälter (AGG-Hopper: deutlich mehr).
EU Pay Transparency ab 2026
Entgelttransparenz-Richtlinie: Gender-Pay-Gap-Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 MA.
Alles, was Sie brauchen
Antidiskriminierungs-Policy (§ 12 AGG)
Top-Level-Richtlinie, Arbeitgeber-Schutzpflichten, AGG-konforme Stellenausschreibungs-Vorlagen mit m/w/d-Standard.
Beschwerdestelle (§ 13 AGG)
Einrichtungsvorlage, 6-Schritt-Workflow (Annahme → Triage → Anhörungen → Bewertung → Maßnahmen → Lessons Learned), Vertraulichkeitskonzept.
Beweislastumkehr (§ 22)
Dokumentationsvorlagen: Auswahlkriterien, Score-Sheets, Bewerbungsgesprächs-Anwesenheitslisten, Entscheidungsbegründungen — für vollständige Beweislast-Widerlegung.
KI-Recruiting Safeguards
§ 22 AGG und Artikel 26 EU AI Act-Konformität: Bias-Test-Methodik, anonymisierte Erstauswahl, menschliche Endentscheidung, Transparenzvorlage.
EU Pay Transparency 2023/970
Job-Evaluations-Methodik (Skills/Effort/Responsibility/WC × 5 Stufen), Pay-Gap-Berechnungs-Excel, Joint Pay Assessment-Vorlage.
Auskunftsrecht für Beschäftigte
Gehaltsspannen-Offenlegungs-Vorlagen, Mitarbeiter-Anfrage-Workflow, 2-Monats-Antwortprozess, verpflichtende Gehaltsspanne in Stellenanzeigen (ab 7.6.2026).
BEM (§ 167 SGB IX)
Betriebliches Eingliederungsmanagement-Verfahren, 5-Schritt-Workflow, Integrationsamt-Förderantrag.
Schwerbehinderten-Compliance
5%-Quoten-Tracking, Einladungspflicht-Verfahren (§ 165 SGB IX), Reasonable-Accommodation-Dokumentation.
3 Schritte zu Ihrem Kit
Transparent, ohne versteckte Schritte. Bestellung ist innerhalb von 2 Minuten abgeschlossen.
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Firmendaten, USt-ID (optional, für Reverse-Charge), gewünschter Tier. Sie erhalten eine sofortige Bestellbestätigung per E-Mail.
Rechnung & Überweisung
Innerhalb von 24 Stunden (Werktagen) erhalten Sie eine ordnungsgemäße Rechnung. Zahlungsfrist 14 Tage per Überweisung. Bei EU-B2B mit gültiger USt-ID: Reverse-Charge.
Download per E-Mail
Nach Zahlungseingang erhalten Sie einen signierten Download-Link zu allen personalisierten professionelle Vorlagen. Link 7 Tage gültig, einmal verlängerbar.
Wählen Sie Ihr Paket
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Kauf als Unternehmer im Sinne § 1 KSchG / § 14 BGB. Mit dem Klick auf „Bestellen" akzeptieren Sie unsere AGB und Datenschutzerklärung.
- 62 professionell erstellte Dokumente
- Personalisiert mit Firmennamen
- Einmal zahlen, immer aktuell
- 60 Tage Geld-zurück-Garantie*
- Lizenz für Käufer + Konzern (§ 15 AktG)
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- E-Learning-Modul (Mitarbeiter-Schulung)
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- Lizenz für Käufer + Konzern (§ 15 AktG)
- E-Learning-Modul (Mitarbeiter-Schulung)
- Trainer-Pack (PowerPoint + Trainer-Unterlagen für eigene Schulungen)
Alle Dokumente werden mit Ihrem Firmennamen und Lizenz-ID versehen. Download-Link per E-Mail.
Multi-Lizenz für Unternehmensgruppen
Mehrere selbständige Schwesterfirmen ohne Konzern-Verbindung (§ 15 AktG)? +50% Aufschlag erweitert die Lizenz auf insgesamt 3 Unternehmen (Hauptbesteller + 2 Schwesterfirmen).
Beispiel: Plus 1.290 EUR × 1,50 = 1.935 EUR. Multi-Lizenz wählen Sie im Checkout. Details in den AGB § 6.
Wofür wir stehen
Geld-zurück-Garantie
Bei nachweisbar fehlerhaftem Inhalt erstatten wir den vollen Kaufpreis. Details in AGB § 8.
Immer aktuell
Updates innerhalb der Major-Version ohne Zeitlimit: neue Behörden-Leitlinien, EuGH-Urteile, bekannte Folge-Phasen einer Verordnung. AGB § 7.
Quellenbasiert + dokumentiert
Jedes Dokument basiert auf EU-Verordnungstext, BfDI/DSK/BSI/EDSA-Leitlinien und höchstrichterlicher Rechtsprechung — das Stand-Datum ist in jedem Dokument vermerkt.
Häufige Fragen zum AGG Kit
AGG gilt für jedes Unternehmen mit Beschäftigten — bereits ab einer Person. § 12 AGG verlangt Schutzmaßnahmen gegen Diskriminierung; Schulungen sind das anerkannte Mittel für das Haftungsprivileg.
EU Pay Transparency (Richtlinie 2023/970) mit Umsetzungsfrist 07.06.2026:
- ab 250 Beschäftigte — jährliche Pay-Gap-Berichterstattung ab 07.06.2027
- 150–249 Beschäftigte — alle 3 Jahre ab 07.06.2027
- 100–149 Beschäftigte — alle 3 Jahre ab 07.06.2031
Joint Pay Assessment wird bei unerklärtem Pay-Gap ab 5% ausgelöst. Pre-Employment-Transparenz (kein Fragen nach vorherigem Gehalt, Gehaltsspanne in Stellenanzeigen) gilt für ALLE Unternehmen unabhängig von der Größe.
Basis (990 € netto) — Sie haben internes Compliance-Personal (DSB/CISO/HR-Leitung), das alle Dokumente selbst anpassen und implementieren kann. Keine Mitarbeiter-E-Learnings nötig.
Plus (1.290 € netto) — am beliebtesten — Sie wollen Mitarbeitende interaktiv schulen (z.B. für die KI-Kompetenz-Pflicht nach Art. 4 EU AI Act oder die § 12 AGG-Schutzmaßnahmen für das Haftungsprivileg). Enthält ein fertiges E-Learning-Modul mit Quiz und Teilnahmebescheinigung.
Komplett (1.490 € netto) — Sie wollen die Schulungen intern und wiederholt durchführen (z.B. für Neueinsteiger), ohne jedes Mal einen externen Trainer zu buchen. Enthält zusätzlich das Trainer-Pack: PowerPoint-Folien mit Notizen, Trainer-Handbuch und Quiz-Pool.
Ja. § 13 AGG kennt keine Mitarbeiter-Schwelle. Auch Kleinstbetriebe mit 1 Beschäftigtem müssen eine Beschwerdestelle einrichten. Diese kann der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin selbst sein, sollte aber bei Beschwerden gegen die GF einen alternativen Ansprechpartner haben.
AGG nennt keine Frequenz. Praxis-Standard (ADS, Literatur): alle 2-3 Jahre + sofort bei neuen Beschäftigten. Bei Eintritt: Pflicht-Schulung in den ersten 4 Wochen. Wichtig: Die Schulung erfüllt das Haftungsprivileg nach § 12 Abs. 2 Satz 2 AGG nur, wenn sie 'in geeigneter Weise' erfolgt — Dokumentation und Wissens-Quiz sind Praxis-Standard.
Das BAG 8 AZR 13/24 hat 2024 die Voraussetzungen für rechtsmissbräuchliche AGG-Klagen präzisiert: hohe Klagefrequenz, kein ernsthafter Bewerbungswille, sichtbare Indizien-Konstruktion. Verteidigungsstrategie: dokumentierte Auswahlentscheidung mit objektiven Kriterien, professionelle Bewerbungs-Doku. AGG-Hopper-Pakete im AGG-Kit.
Nein, hochriskant. § 11 AGG verlangt diskriminierungsfreie Sprache. 'Jung' und 'dynamisch' sind in der BAG-Rechtsprechung als Indiz für Altersdiskriminierung eingestuft (BAG 8 AZR 285/14). Risiko: §22 AGG-Beweislastumkehr greift bei Indiz; der Arbeitgeber muss das Gegenteil beweisen. Risiko: 3 Brutto-Monatsgehälter pro Bewerber.
Ja, seit BAG 8 AZR 501/14. Die geschlechtsbezogene Diskriminierungsfreiheit ist erfüllt. ABER: Nicht alle anderen geschützten Merkmale (§ 1 AGG) — z. B. 'Muttersprachler' diskriminiert nach Herkunft. Vollständige diskriminierungsfreie Sprache braucht mehr.
Bei abgelehnten Bewerbern: 6 Monate (Verjährungsfrist § 15 Abs. 4 AGG). Bei eingestellten: gesamte Beschäftigungsdauer + 10 Jahre (steuerrechtlich). DSGVO-Konflikt: nach 6 Monaten Löschpflicht für Abgelehnte (Art. 17 DSGVO).
AGG-Schadensersatz typisch 1–3 Brutto-Monatsgehälter pro Kläger:in nach § 15 Abs. 2 AGG; bei Nicht-Einstellung gedeckelt auf 3 Brutto-Monatsgehälter (§ 15 Abs. 2 S. 2). § 15 Abs. 1 AGG (materieller Schaden) ohne Höhenbegrenzung. Höhe abhängig vom Einzelfall.
Bewerber/Beschäftigte müssen Indizien für Diskriminierung darlegen — nicht beweisen. Indizien: Stellenanzeige-Wortlaut, Bewerbergespräch-Mitschnitt, Vergleichszahlen, KI-Algorithmus-Output. Wenn Indizien überzeugend, muss der Arbeitgeber den Gegenbeweis erbringen — saubere Dokumentation der Auswahlentscheidung ist Pflicht.
Im Gegenteil — KI-Recruiting steht nach § 22 AGG i.V.m. Anhang III Pkt. 4 EU AI Act unter erhöhtem Beweisrisiko: Bei Algorithmus-Diskriminierungs-Indizien trägt der Arbeitgeber die Beweislast. Pflicht: Bias-Testing vor Produktiveinsatz, menschliche Aufsicht (Art. 14, 26 KI-VO), Logging (Art. 12, 26), FRIA (Art. 27) bei Hochrisiko-KI in HR. Die KI-Auswahl ersetzt nicht die menschliche Verantwortung — sie addiert technische Komplexität.
EU Pay Transparency Directive 2023/970 Art. 5: Pflicht ab 07.06.2026. Gilt für ALLE Arbeitgeber, auch <100 MA. Inhalt: Einstiegsgehalt oder Spanne ENTWEDER in der Anzeige ODER vor dem ersten Bewerbungsgespräch. Praxis-Empfehlung: in die Anzeige aufnehmen — audit-fest.
Ab 07.06.2026 ja, nach Art. 7 Abs. 5 RL 2023/970. Bewerber dürfen NICHT zur Offenlegung des bisherigen Entgelts verpflichtet werden. Diese Regel greift unmittelbar EU-weit, auch ohne deutsche Umsetzung. Anpassung der Bewerbungs-Workflows ist Pflicht.
Berichtspflichten skalieren: 250+ MA jährlich ab 07.06.2027; 150-249 MA alle 3 Jahre ab 07.06.2027; 100-149 MA alle 3 Jahre ab 07.06.2031. Inhalts-Pflichten (Stellenanzeigen-Spanne, Auskunftsrecht): für ALLE, unabhängig von der Größe.
Wenn der Pay Gap einer Beschäftigtengruppe (gleiche/gleichwertige Tätigkeit) > 5 % beträgt UND nicht durch objektive Kriterien erklärbar ist UND nicht innerhalb 6 Monaten korrigiert wurde: gemeinsame Bewertung mit Arbeitnehmer-Vertretung nach Art. 10 RL 2023/970. Ergebnis: Maßnahmenplan, betriebsöffentlich.
Art. 18 RL 2023/970 ist schärfer. § 22 AGG: Bewerber legt Indizien dar, AG widerlegt. Art. 18 RL: zusätzlich Pflicht zur Vorlage interner Daten durch AG bei Anhaltspunkten. Praktisch: AG-seitige Dokumentation der Entgeltkriterien wird zur Pflichtaufgabe.
Begrenzt. Kommissionsempfehlung 11/2025 sieht Erleichterungen für Tarifgebundene vor — Voraussetzung: Tarif enthält objektive, geschlechtsneutrale Entgeltkriterien. Bestehende Tarifverträge müssen oft erweitert werden, da viele Tarife geschlechtsspezifische Lücken nicht aktiv adressieren.
Nach Art. 3 RL 2023/970 ein weiter Begriff: Grundgehalt, Zulagen, Boni, Sachleistungen, Aktienoptionen, betriebliche Altersversorgung, alle leistungsabhängigen Vergütungen. Die Pay-Gap-Analyse muss alle Komponenten erfassen — nicht nur das Grundgehalt.
Das BAG hat 2023 entschieden: Vergleich für § 22 AGG ist der Median-Verdienst geschlechtsspezifisch — nicht das arithmetische Mittel. Die EU-Pay-Transparency-RL übernimmt diese Methode (Art. 9). Bisheriges § 21 EntgTranspG-Reporting auf arithmetischer Mittelung wird hinfällig.
EU-Recht via Anwendungs-Vorrang. Ab 07.06.2026 gelten Art. 5 (Stellenanzeigen-Pflicht), Art. 7 (Auskunftsrecht und Verbot Gehaltsfrage), Art. 18 (Beweislastumkehr) UNMITTELBAR — auch ohne deutsches Umsetzungsgesetz. Die Berichtspflichten (Art. 9-10) greifen erst ab nationalen Umsetzung (vermutlich 2027).
Ja. Nach dem Kauf erhalten Sie einen Download-Link mit allen personalisierten professionelle Vorlagen. Die Dateien gehören Ihnen vollständig — Sie können sie speichern, in Ihre Compliance-Infrastruktur integrieren, intern weiterbearbeiten, archivieren. Es gibt keine Cloud-Abhängigkeit, keine Lizenz-Aktivierung pro Gerät, keine Internet-Verbindung für die Nutzung erforderlich.
Sie erhalten alle Updates des Kits, solange das Kit in seiner aktuellen Major-Version geführt wird. Updates kommen bei Behörden-Auslegungsänderungen, neuer Rechtsprechung und bekannten Folge-Phasen einer Verordnung. Bei substantiell neuer Verordnung 50% Bestandskunden-Rabatt.
Bei rechtlich nachweisbar falschem Inhalt erstatten wir den Kaufpreis. Frist 60 Tage ab Lieferdatum. Beweis durch anwaltliches Schreiben oder Behörden-Stellungnahme. Details siehe AGB § 8.